Montag, 15 Oktober 2018
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Rad- und Traktionsausflug Mönchhof 2007

Mittwoch 18. April 2007

7 Jungpensionisten und 3 Aktive stiegen am 18. 4. 2007 um 7:10 mit Drahtesel und etwas Gepäck in den IC 543 um dann zu Wuppi´s heiliger Weinstätte Mönchhof im Burgenland zu radeln. Moenchhof07_2Als Zwischenstop war Tulln an der Donau eingeplant. Die Gruppe spaltete sich gleich in die wilden Kantigen (Grösssi, Kerschi und der Weise), die schon in Linz den Zug wieder verließen und in die zahmen Halbgemütlichen (Kalli, Wuppi, Doppi, Letti, Grunni, Schammi und Kolli), die bis Melk fuhren.

Nachdem uns das Wetter zunächst recht regnerisch anblickte, war der Regen dann doch immer etwas schneller als wir und so konnten wir unseren Trip trocken, bei kühlen 15 Grad  starten.Moenchhofkl_1

Noch vor dem ersten Stop, stoppte Wuppi abrupt vor einer Stoptafel, doch Kolli war gerade so schwungvoll unterwegs, stoppte nicht und raste an beiden vorbei. Er wurde jedoch kurz danach von einem jungen Bullen mit Blaulicht gestoppt und anständig zusammengeschissen.

Moenchhof07_3Nach kulinarischem Aufenthalt in Weißenkirchen (Wachau) verlief die Fahrt über Krems bis Tulln  (90 km) recht problemlos und im Gasthof  Schwarzer Adler nahmen wir Quartier.

Die wilden Kantigen hatten weniger Glück und wurden zeitweise durch starken Gegenwind geplagtMoenchhof07_4 und nach 190 km rutschte Kerschi´s Rennesel in einer sandigen Kurve aus der Bahn und schleuderte ihn in ein hölzernes Brückengeländer welches von Kerschi´s Schulter zerschmettert wurde. Das Geländer ließ sich das nicht so ohne weiteres gefallen und fügte ihm, ohne zu fragen, eine Platzwunde unterhalb der Lippe zu, die dann im Krankenhaus Tulln genäht werden musste. Zum Glück ist dem teuren Fahrrad überhaupt nix passiert.

 

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Donnerstag, 19. 4. 2007.Moenchhof07_17

Moenchhof07_16Herrliches Radfahrwetter, wolkenlos und etwas kühl, verlief die Fahrt ganz kurz rechts der Donau, dann beim Kraftwerk Greifenstein gleich scharf links zum linken Ufer und weiter bis zur Donauinsel, wo es dann bei der Copa cagrana die erste Trinkpause gab.

Grunni, Schammi und Kolli, die ganz Gemütlichen, bestimmten den ganzen Tag das Tempo  mit ca. 22 km/h entlang der Donau bis nach Orth, wo im Gasthof Uferhaus  herrlicher Fisch und kühle Spritzer unsere Geister wieder aufmöbelten.  

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Mit der Fähre überquerten wir die Donau und kreuz und quer, über stock und stein, auf und ab,  suchten wir uns den Weg  durch die burgenländische Pampa,  ohne Chance auf eine Labung, erst in Gols beim Zuckerkünstler Lunzer konnten wir mit Kaffee und Kuchen und vor allem Wasser unseren Gemütszustand wieder aufmöbeln.. 

Nach 125 km Tagesration erreichten wir um 19:00 Uhr endlich Mönchhof wo wir uns gleich mit literweisen HoffmannsspritzerMoenchhof07_6 aufrüttelten und auch der kleine Kappi plötzlich auftauchte. 

Den nächtlichen Abend genossen wir beim Heurigen „Zur alten  Kellertür“


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Freitag, 20. April 2007 

Traktionsausflug 2007

Nach dem Frühstück war für uns Radler ein Fußmarsch von Mönchhof bis Frauenkirchen angesagt, derweil saßen unsere nichtradelnden Kollegen Moshammer Hannes, Irnsberger Pepi, Lanziger Andi, Mader Heini, Tempi, Falter Karli, Greiseder Bernd, Grieshofer Franz, Fuchsi Christoph, Gerald aus Wien, Pichler Herbert und Puchmayer Hans noch gemütlich im Zug.

Moenchhof07_21Großen Empfang gab es dann im Landgasthof Sittinger  in Frauenkirchen. Haubenkochmäßige Genußspeisen und erlesene Burgenlandweine beschwichtigten unsere Gaumen. 

Und gleichzeitig kam Wuppis enormes Organisationstalent zum Vorschein, der wieder einmal ein Ausflugsprogramm der Superlative zusammengestellt hat. 

 

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Zunächst Führung mit Pater Norbert durch die Frauenkirchner Basilika und danach Zimmerbelegung. 

ferienwohnungDabei wurden 8 Kollegen in einer Pension mit nur einem WC untergebracht, was natürlich die morgendliche Notdurft enorm erschwerte. Aber da hatte unser blitzgescheiter Letti gleich eine gute Idee und kaufte sofort eine Packung Streichhölzer wovon nach jedem Stuhlgang ein paar angezündet werden konnten um so dem anschließenden Stuhlgänger wieder die freie Atmung  zu ermöglichen. 

Die renommierte Mönchhofer Weinbaufamlie Pöckl lud uns, wie Frau Pöckl selbst sagte, nur dem Wuppi zuliebe, zu einer grandiosen Weinverkostung mit viel Hintergrundinformation und familieneigenen Fachwissen.

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 Dabei wurden uns alle Klassen von Zweigelt über Rosso & Nero bis zum preisgekrönten „Cuvee Admiral“ mit ausführlicher Erklärung kredenzt und anschließend bei einer Betriebsbesichtigung der Produktionsverlauf charmant und professionell näher gebracht.

Dann freuten sich schon alle auf das gegrillte 50 Personenjungschwein mit Knödelfülle und Krautsalat, was von 23 Personen verschlungen wurde.

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Eine Sensation für alle die das erste mal beim Stefan Hoffmann waren und ein jähes Erwachen, die ihn schon kannten. "Burgenlandkaraoke". Beim Musikbrei aus Hammondorgel und Gesang brauchte man zwar ungefähr 1-2 Minuten um zu erkennen was für ein Schlager gespielt wurde, aber gerade das machte Spaß und wer es als Erster erraten hatte, hatte schon gewonnen.

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Und neue Sterne am Himmel wurden entdeckt, Christoph, Pepi, der Weise Günther, sowie der Wuppi, machten aus dem Ganzen doch noch einen voll lustigen, beschwingten  Konzertgesangsabend. Nur der Petzi wurde immer kleiner und dachte die ganze Zeit an seine Eisenbahnermusi..

Um Mitternacht zerstreute sich der ganze Haufen in Heurigenitalobartschakodiscoweinwhiskycolaeisbrausebettschnarchen.

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Samstag, 21. April 2007

Schon um 10 Uhr war Treffpunkt im Mönchhofer Dorfmuseum wo uns Fritz Sittinger mit Gourmet-Gulays vom Graurind aus dem Nationalpark und Stiegl Bier verköstigte.

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Mit dem Zug gings nach Wallern, dort wartetet ein Bus der uns nach Apetlon brachte, kutschewo uns ein gaudiger Pferdekutscher bei einer pfiffigen Kutschenfahrt den Nationalpark ausführlich erläuterte.

Und der Bus brachte uns anschließend wieder zu Sittinger´s  Gaumenfreudenmittagessen.

Danach traten einige Kollegen  die Heimfahrt an, einige fuhren mit dem Zug nach Mönchhof und die Speziellen wollten zu Fuß nach Mönchhof, blieben aber beim Sittinger hängen und wurden spät abends vom Fritz Sittinger zum Hoffmann gebracht.

kellergasseAbschließend Heurigen Rallye und

Sonntag Heimfahrt.

 

 

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